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Bodengleiche Dusche einbauen: Varianten, Kosten und Planung

13. August 2026
Bodengleiche Dusche einbauen: Varianten, Kosten und Planung

In den meisten Bestandsbädern ist ein bodengleicher Duscheinbau möglich. Drei technisch sinnvolle Wege stehen zur Wahl: eine superflache Duschtasse, ein befliesbares Duschelement als Komplettsystem oder ein Gefälleestrich mit Duschrinne. Welche Variante passt, hängt vor allem von der verfügbaren Aufbauhöhe und der Lage des vorhandenen Abflusses ab.

Sofort-Check: Diese drei Messungen klären die Machbarkeit

  • Aufbauhöhe messen: Wie viel Platz liegt zwischen Rohfußboden und Oberkante Fertigboden? Weniger als 6 cm schließen einen klassischen Gefälleestrich meist aus.
  • Abflussposition prüfen: Liegt der Abfluss bereits im Duschbereich, lassen sich beim Umbau von Wanne zu Dusche häufig vorhandene Anschlüsse nutzen. Das spart Zeit und Kosten.
  • Raum darunter klären: Gibt es einen zugänglichen Keller oder Kriechkeller? Das entscheidet, ob eine Hebeanlage nötig wird oder der Abfluss direkt angeschlossen werden kann.

Kurzempfehlung:

  • Aufbauhöhe unter 6 cm → superflache Duschtasse oder Komplettsystem mit minimalem Aufbau
  • Aufbauhöhe 6–12 cm → befliesbares Duschelement (z. B. wedi Fundo) als bevorzugte Lösung
  • Aufbauhöhe über 12 cm und Keller vorhanden → Gefälleestrich mit Duschrinne möglich

Wichtige Erkenntnisse

Der Einbau einer bodengleichen Dusche gelingt in den meisten Bestandsbädern, wenn Aufbauhöhe, Abflussposition und Abdichtung nach DIN 18534 von Anfang an richtig geplant werden.

ThemaDetails
Aufbauhöhe zuerst messenUnter 6 cm scheidet Gefälleestrich aus; Systemboard oder flache Tasse sind dann die realistischen Optionen.
Kosten realistisch einplanenProfessioneller Einbau kostet typischerweise 2.000–6.000 €, abhängig von Variante, Material und Umbauaufwand.
Abdichtung nach DIN 18534Verbundabdichtung mit Prüfzeugnis ist Pflicht; Silikon allein genügt nicht und schützt nicht vor Folgeschäden.
Systemboards sparen ZeitModulare Elemente wie wedi Fundo verkürzen die Montagezeit und reduzieren Fehlerquellen auf der Baustelle.
Badsanierung-bremen als KomplettanbieterKoordiniert alle Gewerke in Bremen, arbeitet mit Geberit-Komponenten und liefert schriftliche Gewährleistung.

Inhaltsverzeichnis

Welche Variante passt zu Ihrem Bad?

Drei Systemfamilien dominieren den Markt. Jede hat ihre eigene Logik, und die Wahl der falschen kostet Zeit und Geld.

Superflache Duschtasse

Eine werkseitig gefertigte Duschwanne aus Acryl, Stahl oder Mineralguss mit einer Aufbauhöhe von oft nur 3–6 cm. Die Montage ist vergleichsweise einfach: Wanne einsetzen, Ablauf anschließen, Silikon abdichten. Kein Estrich, keine Verbundabdichtung nach DIN 18534 erforderlich. Der Nachteil liegt im eingeschränkten Designspielraum. Fliesen lassen sich nicht aufbringen, und die Optik bleibt sichtbar als Wanne. Für barrierefreie Nutzung mit Rollstuhl ist eine superflache Tasse nur bedingt geeignet, weil ein kleiner Rand bleibt.

Hände beim Einbau einer extra flachen Duschwanne

Typischer Einsatz: Altbau mit sehr geringer Aufbauhöhe, schnelle Teilrenovierung, begrenztes Budget.

Befliesbares Duschelement (Komplettsystem)

Vorgefertigte Boards aus XPS-Hartschaum oder ähnlichen Materialien, bei denen Gefälle, Ablauftechnik und Abdichtungsebene bereits werkseitig integriert sind. Modulare Systeme wie wedi Fundo enthalten werkseitig integrierte Ablauftechnik, geprüfte Wasserdichtigkeit und sind für Renovierung wie Neubau geeignet. Die Aufbauhöhe liegt je nach System bei etwa 6–12 cm. Fliesen können direkt aufgebracht werden, was volle Designfreiheit erlaubt. Die Montagezeit ist deutlich kürzer als beim Estrichaufbau, und das Fehlerpotenzial sinkt, weil Gefälle und Abdichtung nicht auf der Baustelle hergestellt werden müssen.

Einbau eines modularen Duschbodenelements mit Fliesenoberfläche

Nachteil: Die Materialkosten liegen höher als bei einem einfachen Estrichaufbau. Bei Sondermaßen stoßen Standardboards an Grenzen.

Typischer Einsatz: Renovierung im Altbau, knappe Zeitfenster, Wanne-raus-Dusche-rein-Umbau.

Gefälleestrich mit Duschrinne

Der klassische Weg im Neubau: Ein Fliesenleger erstellt ein Gefälle im Estrich, eine Duschrinne (Linearrinne) oder ein Punktablauf übernimmt die Entwässerung. Die Aufbauhöhe beträgt mindestens etwa ein Dutzend Zentimeter oder mehr. Das Ergebnis ist vollständig individuell befliesbar, bietet maximalen Designspielraum und eignet sich gut für große Duschen. Der Aufwand ist aber erheblich: Estricharbeiten, Trocknungszeiten von mehreren Tagen, Verbundabdichtung nach DIN 18534 und präzise Gefälleherstellung sind Pflicht.

Ein Handwerker zieht den Gefälle-Estrich im Duschbereich glatt.

Typischer Einsatz: Neubau, Kernsanierung, große Bäder mit ausreichend Aufbauhöhe.

Profi-Tipp: Wählen Sie bei Großformatfliesen (ab 60 × 60 cm) bevorzugt eine Linearrinne statt Punktablauf. Die Rinne erlaubt ein einseitiges Gefälle und vermeidet aufwendige Diagonalschnitte.

Für eine barrierefreie Dusche gilt als Mindestmaß eine ausreichend große Fläche von etwa einem Quadratmeter. Rollstuhltaugliche Lösungen benötigen deutlich mehr Bewegungsfläche vor der Dusche. Rutschhemmung sollte mindestens einem mittleren Sicherheitsstandard entsprechen, sollte bei der Fliesenwahl eingeplant werden.


Was müssen Sie vor dem Angebot prüfen?

Wer ohne Vorabmessung einen Handwerker beauftragt, riskiert Nachträge. Diese Daten braucht jeder Fachbetrieb für ein belastbares Angebot.

  • Rohfußbodenhöhe: Abstand zwischen Rohbeton und Oberkante Fertigboden in Zentimetern messen.
  • Estrichstärke: Wie dick ist der vorhandene Estrich? Muss er abgefräst oder komplett entfernt werden?
  • Abstand zum Abfluss: Wo liegt der vorhandene Abfluss, und wie weit ist er vom geplanten Duschbereich entfernt?
  • Raum darunter: Keller, Kriechkeller oder Wohnraum? Bei Wohnraum darunter ist eine Hebeanlage oft die einzige Option.
  • Türanschlag und Bewegungsfläche: Öffnet die Tür nach innen? Reicht der Platz für eine Glasabtrennung?
  • Leitungsführung: Wo verlaufen Wasser- und Abwasserleitungen? Fotos der Wand- und Bodenöffnungen helfen dem Handwerker enorm.

Unter 6 cm Aufbauhöhe scheidet ein Gefälleestrich in der Regel aus. Ein befliesbares Duschelement ist dann die nächste Option, sofern der Abfluss tief genug liegt. Liegt der Abfluss zu hoch, kommt eine Hebeanlage ins Spiel.

Profi-Tipp: Schicken Sie dem Handwerker vor dem Termin Fotos vom Boden (ohne Belag, wenn möglich), vom Abfluss und vom Raum darunter. Ein Maßskizze mit Raumgrundriss und eingezeichnetem Abfluss spart beim Vor-Ort-Termin 30 Minuten und macht das Angebot präziser.


Wie funktioniert die Entwässerung bei einer bodengleichen Dusche?

Das Gefälle ist das Herzstück jeder ebenerdigen Dusche. Ohne ausreichendes Gefälle steht Wasser, und Abdichtungsmängel werden schnell sichtbar. Das empfohlene Gefälle liegt zwischen 1 % und 2 %, was bei einem Meter Fließweg einem Höhenunterschied von 1–2 cm entspricht.

Punktablauf

Der klassische Mittelablauf erfordert ein vierseitiges Gefälle: Der Boden fällt von allen vier Seiten zur Mitte hin ab. Das ist handwerklich anspruchsvoll und macht präzise Fliesenzuschnitte notwendig, besonders bei großen Formaten. Siphonaufbauhöhen von 6–10 cm sind typisch; der genaue Wert hängt vom Hersteller ab.

Linearrinne (Duschrinne)

Eine Duschrinne an der Wand oder gegenüberliegenden Seite erlaubt ein einseitiges Gefälle. Der Boden fällt nur in eine Richtung ab. Das vereinfacht die Fliesenverlegung erheblich und ist bei Großformatfliesen klar die bessere Wahl. Hersteller wie TECE und Dallmer bieten Rinnen mit unterschiedlichen Einbauhöhen an. Typische Rinnenlängen liegen bei 70–120 cm, der Ablaufdurchmesser beträgt meist 50 mm.

Hebeanlage

Liegt der Abfluss zu hoch oder befindet sich das Bad über einem Wohnraum ohne Keller, ist eine Hebeanlage die technische Lösung. Das Abwasser wird aktiv nach oben gepumpt und in die Hauptleitung geführt. Der Wartungsaufwand ist höher, und die Kosten steigen. Dennoch ist eine Hebeanlage oft wirtschaftlicher als ein kompletter Estrichumbau bei sehr geringer Aufbauhöhe.

Wichtig: Prüfen Sie immer die Herstellerangaben zu Siphon-Einbauhöhen, bevor Sie sich für eine Rinne oder einen Ablauf entscheiden. Nicht jedes Produkt passt in jeden Unterbau. Ein Ablauf mit 8 cm Einbauhöhe funktioniert nicht in einem System mit 6 cm Aufbau.


Was kostet der Einbau einer bodengleichen Dusche?

Realistische Preisspannen helfen Ihnen, Angebote einzuordnen. Typische Gesamtkosten für einen professionellen Einbau liegen im mittleren vierstelligen Eurobereich, bei aufwendiger Materialwahl oder besonderen Anforderungen sind auch fünfstellige Beträge möglich.

Was den Preis treibt:

  • Abriss und Entsorgung des alten Belags und der Badewanne
  • Leitungsarbeiten (Verlegen oder Anpassen von Abwasser- und Wasserleitungen)
  • Systemlösung vs. individueller Estrichaufbau (Systemboards sind teurer im Material, günstiger in der Arbeitszeit)
  • Fliesenformat und Qualität (Großformat kostet mehr in der Verlegung)
  • Glasabtrennung und Armaturen (Walk-in-Dusche mit hochwertiger Armatur kann 1.000–3.000 € zusätzlich kosten)
  • Barrierefreie Ausstattung (Haltegriffe, bodengleicher Übergang, breitere Öffnung)

Zur Projektdauer: Ein Umbau mit befliestem Duschelement dauert laut OBI-Ratgeber in manchen Fällen nur einen Tag, realistisch sind 3–7 Tage inklusive Trocknungszeiten. Ein Gefälleestrich benötigt mehrere Tage Trocknungszeit, bevor Fliesen verlegt werden können.

Sparpotenzial ohne Qualitätsrisiko: Systemboards statt individuellem Estrichaufbau reduzieren die Arbeitszeit spürbar. Wer auf aufwendige Sonderformate verzichtet und vorhandene Anschlüsse nutzt, hält die Kosten im unteren Bereich der Spanne.


Wie läuft der Einbau Schritt für Schritt ab?

Ein sauber geplanter Ablauf schützt vor Überraschungen. Diese Reihenfolge ist bei professionellen Fachbetrieben Standard:

  1. Aufmaß und Planung: Maße nehmen, Abflussposition prüfen, Variante festlegen, Materialien bestellen. Dauer: 1–2 Stunden vor Ort.
  2. Abriss und Entsorgung: Alte Badewanne oder Dusche entfernen, Fliesen abschlagen, Untergrund freilegen. Dauer: 0,5–1 Tag.
  3. Untergrundvorbereitung: Risse schließen, Untergrund egalisieren, Tragfähigkeit prüfen. Sanitär- und Fliesenleger arbeiten hier oft zusammen.
  4. Ablaufinstallation: Abfluss setzen, Anschlüsse herstellen, Leitungsführung prüfen. Sanitärfachbetrieb übernimmt diesen Schritt.
  5. Gefälleherstellung oder Boardeinbau: Entweder Gefälleestrich einbringen (Trocknungszeit beachten) oder Duschelement einpassen und fixieren.
  6. Verbundabdichtung nach DIN 18534: Flüssige Abdichtung in mindestens zwei Lagen auftragen, Dichtbänder an Übergängen einlegen, Manschetten an Durchdringungen setzen. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar.
  7. Fliesenverlegung: Fliesen verlegen, Fugen setzen, Rutschhemmung R10/R11 im Duschbereich sicherstellen. Dauer: 0,5–2 Tage je nach Fläche.
  8. Montage Abtrennung und Armaturen: Glaswand oder Duschvorhangstange montieren, Armaturen einbauen, Silikon an allen Anschlüssen setzen.
  9. Dichtheitsprüfung und Abnahme: Dusche mit Wasser befüllen, auf Undichtigkeiten prüfen, Gefälle kontrollieren.

Profi-Tipp: Bestehen Sie vor der Abnahme auf einem schriftlichen Gewährleistungsversprechen, einem Messprotokoll für das Gefälle und einer Dokumentation der verwendeten Abdichtungsmaterialien. Ohne diese Unterlagen ist eine spätere Mängelrüge schwer durchzusetzen.


Warum ist die Abdichtung bei bodengleichen Duschen so entscheidend?

Silikon allein reicht nicht. Die DIN 18534 regelt die Verbundabdichtung in Innenräumen und schreibt vor, wie Feuchtebeanspruchungsklassen zu behandeln sind. Eine bodengleiche Dusche fällt in die höchste Beanspruchungsklasse W3-I, was eine vollflächige Abdichtung unter dem Fliesenbelag verlangt.

Übliche Abdichtungsarten sind:

  • Flüssige Verbundabdichtung: In zwei Lagen aufgetragen, bildet sie eine wasserdichte Schicht unter den Fliesen.
  • Dichtbänder: An Wandanschlüssen, Ecken und Übergängen eingelegt, verhindern sie Risse durch Bewegung.
  • Manschetten: An Rohrdurchdringungen (Abfluss, Wanddurchbrüche) abdichten.

Mängel bei der Abdichtung führen zu Feuchtigkeitsschäden im Estrich, Schimmelbildung hinter Fliesen und im schlimmsten Fall zu Wasserschäden an der Decke des darunter liegenden Raums. Die Folgekosten übersteigen die Einsparung durch schlechte Ausführung regelmäßig um ein Vielfaches. Wer auf der sicheren Seite sein will, prüft auch die Wohngebäudeversicherung, um im Schadensfall abgesichert zu sein.

Systemgeprüfte Komplettsysteme bieten einen entscheidenden Vorteil: Hersteller wie wedi stellen Prüfzeugnisse aus, die belegen, dass Abdichtung, Gefälle und Ablauftechnik als System getestet wurden. Fordern Sie dieses Prüfzeugnis beim Fachbetrieb ein. Es ist Ihr Nachweis, dass die Abdichtung nicht nur handwerklich korrekt, sondern auch normkonform ausgeführt wurde.


Was tun, wenn die Aufbauhöhe nicht ausreicht?

Nicht jedes Bad lässt eine vollständig bodengleiche Lösung zu. Das ist kein Grund zur Resignation, denn es gibt praxiserprobte Alternativen.

  • Superflache Duschtasse (3–6 cm Aufbau): Die schnellste Lösung bei sehr geringer Aufbauhöhe. Kein Estrich, kein Systemboard. Der kleine Wannenrand bleibt, aber der Einstieg ist deutlich niedriger als bei einer Standardwanne.
  • Hebeanlage/Pumpe: Wenn der Abfluss zu hoch liegt, pumpt eine Hebeanlage das Abwasser aktiv ab. Höhere Anschaffungskosten, aber oft günstiger als ein kompletter Bodenaufbau. Wartung einplanen.
  • Fußboden anheben (Podest): Der Duschbereich wird auf ein kleines Podest gesetzt, das den nötigen Höhenunterschied für den Abfluss schafft. Optisch weniger ansprechend, aber technisch sauber. Eignet sich nicht für barrierefreie Anforderungen.
  • Halbhohe Schwelle: Eine niedrige Schwelle von 2–4 cm ist kein vollständig barrierefreier Zugang, aber ein guter Kompromiss bei sehr knapper Aufbauhöhe. Für ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität oft akzeptabel.
  • Maximal barrierearme Lösung: Wenn 100 % bodengleich nicht geht, ist eine Lösung mit minimaler Schwelle und breitem Zugang oft der sinnvollste Kompromiss. Eine Teilrenovierung kann hier schnell und kostenschonend helfen.

Bei denkmalgeschützten Altbauten oder sehr alten Gebäuden mit massivem Estrich empfiehlt sich immer eine Vor-Ort-Prüfung durch einen Fachbetrieb, bevor eine Entscheidung fällt.


Wann lohnen sich modulare Komplettsysteme wie wedi Fundo?

Vorgefertigte Duschelemente sind keine Luxuslösung, sondern oft die wirtschaftlichere Wahl, wenn Zeit und Fehlerfreiheit zählen.

Das Prinzip: Ein werkseitig hergestelltes Board aus XPS-Hartschaum enthält bereits das Gefälle, die Ablauftechnik und eine geprüfte Abdichtungsebene. Auf der Baustelle wird das Element eingepasst, der Ablauf angeschlossen und direkt verfliest.

Vorteile:

  • Montagezeit deutlich kürzer als bei Estrichaufbau
  • Gefälle und Abdichtung werkseitig geprüft, Fehlerquellen auf der Baustelle reduziert
  • Herstellerprüfzeugnis als Nachweis für normkonforme Abdichtung
  • Eignung für Rollstuhlnutzung bei entsprechenden Modellen (wedi Fundo Primo, wedi Fundo Riolito)
  • Einsatz bei Renovierung und Neubau gleichermaßen

Nachteile:

  • Materialkosten höher als bei reinem Estrichaufbau
  • Standardmaße; Sondergrößen erfordern Zuschnitt oder Kombination mehrerer Elemente
  • Kompatibilität mit Fliesenformaten und Ablaufpositionen vorab prüfen

Systemlösungen wie wedi Fundo reduzieren auf der Baustelle Arbeitsschritte und Fehlerquellen, weil Gefälle und Abdichtung werkseitig vorbereitet sind. Für Renovierungsprojekte mit knappem Zeitfenster sind sie deshalb oft die erste Wahl erfahrener Fachbetriebe.

Herstellerinformationen und Prüfnachweise finden Sie direkt bei wedi.


Wie wählen Sie den richtigen Fachbetrieb aus?

Ein gutes Angebot erkennen Sie nicht am Preis allein. Diese Fragen sollten Sie beim Vor-Ort-Termin stellen:

  • Welche Abdichtungsmethode wird eingesetzt, und entspricht sie DIN 18534?
  • Welche Einbauhöhe hat der geplante Ablauf, und passt er zur gewählten Systemlösung?
  • Wie lang sind die Trocknungszeiten, und wann kann das Bad wieder genutzt werden?
  • Gibt es Referenzen für vergleichbare Projekte (bodengleiche Dusche im Altbau)?
  • Wie lang ist die Gewährleistungsfrist, und ist sie schriftlich im Angebot?

Vergleichskriterien für Angebote:

  • Detaillierte Material- und Leistungsaufstellung (kein Pauschalpreis ohne Positionen)
  • Festpreis oder Stundenabrechnung klar geregelt
  • Verbindliche Terminzusage mit Start- und Enddatum
  • Gewährleistungszeitraum mindestens 5 Jahre auf Abdichtung und Verfliesung

Rote Flaggen:

  • Kein schriftliches Angebot
  • Keine Aussage zu DIN 18534 oder Systemprüfzeugnissen
  • Fehlende Referenzen oder Ablehnung einer Vor-Ort-Besichtigung
  • Preis deutlich unter allen anderen Angeboten ohne nachvollziehbare Begründung

Wer alle Gewerke aus einer Hand koordiniert, vermeidet Schnittstellenprobleme zwischen Sanitär, Estrich und Fliesenleger. Badsanierung-bremen übernimmt genau diese Koordination und arbeitet mit geprüften Produkten wie Geberit. Für eine erste Einschätzung lohnt sich ein Blick auf die Beratungsseite.


Was ich nach vielen Badprojekten wirklich empfehle

Wer eine bodengleiche Dusche plant, denkt zuerst an Optik und Kosten. Das ist verständlich. Aber die Entscheidung, die langfristig den größten Unterschied macht, ist eine andere: die Qualität der Abdichtung.

Feuchtigkeitsschäden hinter Fliesen zeigen sich oft erst nach Jahren. Dann sind die Folgekosten für Sanierung, Schimmelbeseitigung und Neuverfliesung ein Vielfaches dessen, was eine saubere Erstausführung gekostet hätte. Systemgeprüfte Komplettsysteme mit Herstellerprüfzeugnis und ein schriftliches Gewährleistungsversprechen sind deshalb keine Extras, sondern Mindeststandard.

Ein zweiter Punkt, den viele unterschätzen: die Koordination der Gewerke. Sanitär, Estrich und Fliesenleger müssen aufeinander abgestimmt sein. Wer drei separate Handwerker koordiniert, trägt selbst das Risiko von Schnittstellenfehlern. Ein Komplettanbieter, der alle Schritte verantwortet, schützt Sie vor genau diesen Lücken.

Und noch etwas: Referenzen vor Ort prüfen. Ein Fachbetrieb, der Ihnen ein abgeschlossenes Projekt zeigen kann, das dem Ihren ähnelt, gibt Ihnen mehr Sicherheit als jedes Zertifikat.


Badsanierung-bremen plant und baut Ihre bodengleiche Dusche

Wer in Bremen eine bodengleiche Dusche einbauen lassen will, bekommt bei Badsanierung-bremen alles aus einer Hand: Vor-Ort-Aufmaß, Planung, Abriss, Abdichtung nach DIN 18534, Verfliesung und Armaturenmontage. Geberit-Komponenten gehören zum Standardrepertoire, weil Qualität bei der Entwässerung keine Kompromisse verträgt.

Badsanierung-bremen

Ob kompletter Wannenumbau, barrierefreie Dusche für mehr Komfort im Alter oder schnelle Teilrenovierung: Badsanierung-bremen koordiniert alle Gewerke und liefert ein schriftliches Angebot mit klarer Gewährleistung. Fördermöglichkeiten für barrierefreie Umbauten können auf Wunsch angesprochen werden. Den ersten Schritt machen Sie jetzt: Beratungstermin vereinbaren oder die Badausstellung in Bremen besuchen und Materialien live erleben.


Quellen

Für die weitere Recherche zu Normen, Systemherstellern und Einbauanleitungen empfehlen sich diese Quellen:

Hinweis: Diese Quellen dienen der Vertiefung. Herstellerangaben und DIN 18534 haben immer Vorrang vor allgemeinen Ratgebern. Eine Vor-Ort-Prüfung durch einen Fachbetrieb ersetzt keine Internetrecherche.


FAQ

Was kostet der Einbau einer bodengleichen Dusche?

Typische Gesamtkosten liegen zwischen 2.000 und 6.000 €, abhängig von Variante, Materialwahl und Umbauaufwand. Bei besonderen Anforderungen oder aufwendiger Ausstattung sind auch höhere Beträge möglich.

Kann man überall eine bodengleiche Dusche einbauen?

In den meisten Bädern ist es möglich, aber die verfügbare Aufbauhöhe entscheidet über die Variante. Unter 6 cm Aufbau scheidet ein Gefälleestrich aus; eine superflache Duschtasse oder ein Komplettsystem sind dann die realistischen Alternativen.

Wie wird eine bodengleiche Dusche eingebaut?

Der Ablauf umfasst Aufmaß, Abriss, Untergrundvorbereitung, Ablaufinstallation, Gefälleherstellung oder Boardeinbau, Verbundabdichtung nach DIN 18534, Fliesenverlegung und abschließende Dichtheitsprüfung. Die Gesamtdauer beträgt je nach System 1–7 Tage.

Welche Aufbauhöhe brauche ich für eine bodengleiche Dusche?

Als Faustregel gilt: Superflache Duschtasse ab 3–6 cm, befliesbares Duschelement ab 6–12 cm, Gefälleestrich mit Duschrinne ab 12 cm. Die genaue Anforderung hängt vom gewählten Ablaufsystem und dessen Siphonhöhe ab.

Übersichtsgrafik zu den empfohlenen Montagehöhen verschiedener Duschtypen

Muss die Abdichtung einem Fachbetrieb überlassen werden?

Ja. Die Verbundabdichtung nach DIN 18534 erfordert Fachkenntnis, die richtigen Materialien und eine normkonforme Ausführung. Fehler bei der Abdichtung führen zu Feuchtigkeitsschäden, die erst nach Jahren sichtbar werden und dann deutlich teurer zu beheben sind.

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